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Tipps 2017-06-19T14:10:09+00:00

Optimale Bodenhaftung dank richtigem Reifendruck

Schneematsch, regennasse Fahrbahn oder staubige Sommerpiste. Ganz gleich, bei welchen Straßenverhältnissen Sie unterwegs sind, Gefahrensituationen lauern im Straßenverkehr an jeder Ecke. Kommt es zu einer gefährlichen Situation, kann die richtige Bereifung der entscheidende Faktor sein. Allerdings nützt ihnen der beste Reifen nichts, wenn der Luftdruck nicht stimmt. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Reifendruck ankommt.

Hier finden Sie Infos zum Reifendruck

Neben dem Reifentyp spielt die Beladung des Fahrzeugs eine entscheidende Rolle für den richtigen Luftdruck. Informationen zum vorgeschriebenen Reifendruck finden Sie direkt am Fahrzeug und in den Herstellerunterlagen. Hier werden Sie fündig:

  • Tankdeckel
  • Holm der Fahrzeugtür
  • Drucktabelle des Reifenherstellers
  • Bedienungsanleitung des Fahrzeugs

Welcher Luftdruck ist der richtige?

Grundsätzlich geben die Hersteller zwei unterschiedliche Drücke an, um der Belastungssituation des Fahrzeugs gerecht zu werden. Der geringere Wert wird als Teillast-Luftdruck bezeichnet. Er ist auf Situationen ausgelegt, in denen das Fahrzeug nicht voll beladen ist und keine besonders hohen Geschwindigkeiten gefahren werden. Dem gegenüber steht der Volllast-Druck, der bei maximaler Beladung und höheren Geschwindigkeiten die richtige Wahl ist.

Besser etwas zu viel als zu wenig?

Grundsätzlich sollte der Luftdruck immer im optimalen Bereich gehalten werden. Sowohl zu geringer als auch zu hoher Reifendruck kann das Fahrverhalten und die Sicherheit beeinträchtigen. Diese Auswirkungen hat der Reifendruck auf das Fahrverhalten:

Optimaler Reifendruck:

  • Maximaler Kontakt der Lauffläche mit der Fahrbahn. Die Straßenhaftung ist optimal.
  • Die Oberfläche des Reifens wird einheitlich abgenutzt. Der gleichmäßige Abrieb ermöglicht eine hohe Kilometerleistung.
  • Die gute Bodenhaftung sorgt für einen kurzen Bremsweg und hohe Kurvenstabilität. Der Fahrkomfort ist besonders hoch.

Zu hoher Reifendruck:

  • Die Lauffläche des Reifens verringert sich auf den mittleren Bereich. Durch die verkleinerte Lauffläche wird die Bodenhaftung herabgesetzt.
  • Die Verkleinerung der Lauffläche bewirkt einen höheren Abrieb und eine geringere Laufleistung.
  • Der Bremsweg verlängert sich und die Kurvenlage verändert sich zum Schlechteren. Das Fahrverhalten wird durch den zu hohen Druck holprig, der Fahrkomfort leidet.

Zu geringer Reifendruck:

  • Der Reifen hat nur noch im Bereich seiner Schultern Kontakt zur Fahrbahn. Die verkleinerte Lauffläche führt zu einer geringeren Bodenhaftung.
  • Die verkleinerte Lauffläche führt zu einem verstärkten Abrieb und setzt die Laufleistung herab. Die verringerte Bodenhaftung führt zu einem längeren Bremsweg.

So erkennen Sie den falschen Luftdruck

Um in Sachen Luftdruck auf der sicheren Seite zu sein, ist die regelmäßige Kontrolle während des Tankens eine Möglichkeit. Allerdings lassen sich auch aus einem geänderten Fahrverhalten Hinweise herauslesen, die auf einen falschen Reifendruck hindeuten können.

Bei zu geringem Druck in den Rädern der Hinterachse reagiert das Fahrzeug unruhig bei einem Spurwechsel und kann in Kurven unvermittelt ausbrechen. ESP-Systeme können mit unnötigen Bremseingriffen reagieren und die ESP-Warnleuchte aktivieren. Bei zu geringem Druck in Vorderrädern kann das Fahrzeug über die Vorderachse schieben. Zu geringer Reifendruck in den Vorderrädern verursacht bisweilen auch Probleme bei der Geradeausfahrt.

Wenn Sie eine Veränderung des Fahrverhaltens feststellen, sollten Sie schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen und die Ursachen dafür von einem Fachmann ergründen lassen. Die Auto-Profis haben die nötige Erfahrung und Ausrüstung, um Schäden am Fahrzeug auf die Spur zu kommen.

Der beste Reifen wird ihnen bei kritischen Situationen im Straßenverkehr nichts nützen, wenn er abgefahren ist und keine ausreichende Profiltiefe mehr aufweist. Wir sagen Ihnen, wie viel Profil Ihre Reifen mindestens aufweisen müssen und wie Sie die Profiltiefe messen.

Wieviel Profiltiefe haben neue Reifen?

Ein gängiger Wert für die Profiltiefe neuer Reifen liegt bei vielen Herstellern um die acht Millimeter. Allerdings sind ebenfalls Modelle mit nur sieben und solche mit neun Millimeter und mehr auf dem Markt. Die maximale Profiltiefe ist für die Laufleistung des Reifens ausschlaggebend. Jedoch entscheidet nicht nur das Profil eines neuen Reifens über seine Laufleistung, zahlreiche weitere Faktoren spielen eine Rolle:

  • Reifendruck
  • Reifenbreite
  • Profilbeschaffenheit
  • Fahrweise

So viel Profil müssen Ihre Reifen aufweisen

1992 wurde von der damaligen EG-Kommission festgelegt, dass sowohl Sommer- als auch Winterreifen für PKW unter 3,5 Tonnen ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter aufweisen müssen. Dieses Maß ist bis heute in den meisten europäischen Ländern auch noch gültig. Lediglich Österreich legt die Messlatte mit vier Millimeter für die Winterreifen deutlich höher. Die 1,6 Millimeter stellen das absolute Mindestmaß dar, das keinesfalls unterschritten werden darf. Darunter ist nicht nur die Verkehrssicherheit gefährdet, es drohen zudem Strafen.

Hinweis: viele Experten raten zu mehr Profil
Während sich der Gesetzgeber mit 1,6 Millimeter zufrieden gibt, raten Experten und auch die Hersteller zu einer deutlich höheren Profiltiefe. Beispielsweise sollten laut ADAC Sommerreifen bereits beim unterschreiten von drei Millimeter ausgewechselt werden. Bei Winterreifen sollte demnach schon unterhalb von vier Millimeter zu neuen Pneus gegriffen werden.

So bestimmen Sie die Profiltiefe Ihrer Reifen

Das Sortiment der im Handel erhältlichen Hilfsmittel zum Messen der Profiltiefe ist umfangreich. Es reicht von preiswerten einfachen Messlehren bis hin zu elektronischen Systemen mit digitaler Anzeige. Als Profiltiefe gilt der Abstand zwischen der Lauffläche und dem Boden der Profilierung. Achten Sie bei der Messung unbedingt darauf, dass sich keine Steinchen oder andere Partikel in der Profilrille befinden, die das Messergebnis verfälschen könnten. Am besten messen Sie an mehreren Punkten, die Sie über die gesamte Lauffläche verteilen.

Tipp: ein Euro für die Profiltiefe
Eine einfache Methode, um sich zumindest einen ersten Eindruck über die verbleibende Profiltiefe zu verschaffen, ist die Überprüfung mit einem 1-Euro-Stück. Ihr Messingrand ist exakt drei Millimeter breit. Verschwindet der Rand komplett in der Profilrille, sind Sie laut Expertenmeinung zumindest bei den Sommerreifen auf der sicheren Seite. Kommt ein Teil des Randes schon zum Vorschein, kann eine genauere Messung Aufschluss geben.

Die Mindesttiefe wird angezeigt

Um sich zu vergewissern, ob die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe noch vorhanden ist, reicht ein Blick auf die Abriebindikatoren eines Reifens aus. In die Längsrillen aller Reifen sind kleine Stege eingearbeitet, die eine Höhe von exakt 1,6 Millimeter aufweisen. Schließen diese Stege bündig mit der Lauffläche ab, ist die Mindestprofiltiefe bereits erreicht und die Reifen müssen dringend von den Felgen. Die Position der Abriebindikatoren finden Sie am einfachsten durch kleine dreieckige Markierungen auf den Reifenschultern heraus. Sie befinden sich genau auf der Höhe der Indikatoren ( Tread-Wear-Indicator).

Die Zahlen des ADAC, größter Pannenhelfer auf bundesdeutschen Straßen, sprechen eine deutliche Sprache. In der Vergangenheit kam es jährlich zu über 700.000 Pannen, die auf defekte Batterien zurückgingen. Vor allen Dingen in den Wintermonaten besteht die Gefahr, dass bereits vorgeschädigte Akkumulatoren endgültig ihren Geist aufgeben. Erfahren Sie, mit welchen einfachen Tipps sich die Lebensdauer Ihrer Autobatterie verlängern lässt.

Mängel bereits beim Kauf sind keine Seltenheit

Die Zeiten trocken gelagerter Autobatterien, die erst beim Verkauf betriebsbereit gemacht werden, sind lange vorbei. Heute stehen vorgeladene und wartungsfreie Batterien mitnahmebereit in den Regalen der Kfz-Abteilungen. Dieser vermeintlich kundenfreundliche Umstand ist nicht selten mit einem gravierenden Nachteil verbunden. Die vorgeladenen Batterien haben mit der Zeit mit Selbstentladung zu kämpfen, die ihre Kapazität signifikant verringern kann. Nur, wenn die Batterien regelmäßig von den Wiederverkäufern nachgeladen werden, können Sie von einem voll einsatzfähigen Exemplar ausgehen. Wer also sicher gehen möchte, dass er seine alte Batterie auch tatsächlich gegen eine fabrikneue austauscht, sollte unbedingt auf das Herstellungsdatum achten. Länger als wenige Monate sollte die Batterie keinesfalls beim Händler stehen.

Dieses Fahrverhalten belastet die Batterie

Langstreckenfahrer können in der Regel davon ausgehen, dass ihre Batterie während der Fahrt regelmäßig wieder komplett aufgeladen wird. Anders sieht es bei Autofahrern aus, die ganz überwiegend auf Kurzstrecken unterwegs sind. Wer sein Fahrzeug nur wenige Kilometer täglich bewegt muss davon ausgehen, dass sich die Batterie während der kurzen Betriebsphasen nicht wieder vollständig lädt. Es droht die schleichende Entladung, irreparable Schäden und eine verkürzte Lebensdauer.

Großer Effekt mit wenig Aufwand

Zwar sind Wartungsmaßnahmen wie das Nachfüllen von destilliertem Wasser oder die Kontrolle der Säuredichte bei modernen Batterien nicht mehr notwendig und zumeist auch gar nicht mehr möglich, dennoch kann jeder Autobesitzer die Lebensdauer seiner Batterie entscheidend verlängern. Die Überprüfung der Batteriespannung in Abständen von mehreren Wochen ist ausreichend, um Defizite im Ladezustand zu erkennen und durch einen Ladezyklus an der Steckdose zu beheben. Auf diese Weise lässt sich die Lebenserwartung einer Autobatterie von den momentan üblichen 3 bis 4 Jahren auf nicht selten 15 Jahre und mehr verlängern. Damit stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Batterie sogar das Fahrzeug überlebt.

Dieser Grenzwert ist entscheidend

Als unteres Limit für die Spannung einer Autobatterie gelten 12,4 Volt. Sinkt die Betriebsspannung über einen längeren Zeitraum hinweg unter diesen Wert ab, setzen chemische Umwandlungsprozesse an den Batterieplatten ein. Es kommt zur Ablagerung von kristallinem Bleisulfat, das die Kapazität der Batterie im Laufe der Zeit Stück für Stück verringert. Von dieser sogenannten Sulfatierung sind ganz besonders Fahrzeuge betroffen, die über einen längeren Zeitraum hinweg stillstehen. Demnach kann auch die Überprüfung der Batterien von Oldtimern und anderen Saison-Fahrzeugen keinesfalls Schaden.

Tipp: Zweite Chance dank Pulser
Auch wenn Ihre Batterie bereits arg gelitten hat und eigentlich nicht mehr einsatzfähig ist, besteht noch Hoffnung auf Regeneration. Mit Hilfe so genannter Pulser können hochfrequente Stromimpulse auf die Batterieplatten gegeben und das abgelagerte Bleisulfat wieder in Lösung gebracht werden. In den meisten Fällen wird die Batterie anschließend wieder gebrauchstüchtig sein.

Geringer Stromverbrauch verlängert Lebensdauer

Sitzheizung, Stereoanlage, heizbare Außenspiegel. Die Liste der Stromverbraucher in einem modernen Fahrzeug scheint endlos. Vor allen Dingen in den Wintermonaten kann der hohe Stromverbrauch dazu führen, dass die Batterie permanent Schwerstarbeit leisten muss. Das regelmäßige Abschalten nicht benötigter Verbraucher kann die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängern.

Um unfallfrei ans Ziel zu gelangen heißt es nicht nur sehen, sondern auch gesehen werden. Durch das Fahren mit Licht tagsüber können die Unfallzahlen um 5 bis 15 Prozent reduziert werden. Allerdings ist Tagfahrlicht nicht gleich Abblendlicht. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede und ob das Fahren mit Licht am Tag auf unseren Straßen Pflicht ist.

Neuwagen nur noch mit Tagfahrlicht

Bereits seit 2011 dürfen in der gesamten Europäischen Union nur noch Neuwagen ausgeliefert werden, die mit einem Tagfahrlicht ausgestattet sind. Allerdings können Sie sich auch weiterhin ohne Bedenken mit ihrem älteren Fahrzeug auf den Weg machen. Eine Pflicht zum Fahren mit Licht tagsüber besteht aktuell nicht. Allerdings wird das Einschalten des Tagfahrlichts oder des Abblendlichts aus Sicherheitsgründen empfohlen. Der Grund dafür ist nicht die Verbesserung der eigenen Sichtverhältnisse, sondern die Signalwirkung für andere Fahrzeuge. Wer mit Licht unterwegs ist, wird eindeutig schneller als Verkehrsteilnehmer erkannt. Das gilt vor allem in der Dämmerung, bei tief stehender Sonne, bei häufigem Wechsel von Licht und Schatten sowie auf dunklen Straßenbelägen.

Ausnahme: Motorradfahrer haben keine Wahl
Während für Autos lediglich eine Empfehlung zum Fahren mit Licht bei Tag gilt, müssen Motorräder laut §17 Abs. 2a StVO das Tagfahrlicht zwingend nutzen. Verfügt ein Motorrad über kein Tagfahrlicht, genügt das Einschalten des Abblendlichts.

Tagfahrlicht bietet Vorteile

Für Fahrzeuge, die über kein Tagfahrlicht verfügen, gestattet und empfiehlt der Gesetzgeber das Fahren mit Abblendlicht. Allerdings ist das Abblendlicht als alleinige Beleuchtungsquelle für nächtliche Fahrten bei guten Sichtverhältnissen konzipiert. Aus diesem Grund strahlt es eine sehr viel größere Lichtmenge als ein Tagfahrlicht aus und verbraucht entsprechend mehr Energie. Tagfahrlichter bestehen meist aus LEDs. Sie sind nicht nur sparsamer im Energie- und damit auch im Spritverbrauch, sie überzeugen darüber hinaus durch eine beträchtlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel.

Wichtig: Standlicht keine Alternative
Das Standlicht ist keine gleichwertige Alternative zum Tagfahr- oder Abblendlicht. Die Standbeleuchtung bringt es lediglich auf ein Prozent der Leuchtkraft des Abblendlichts und ist aus diesem Grund als Erkennungssignal im Straßenverkehr nicht geeignet. In der Straßenverkehrsordnung ist auch nicht von einem Licht sondern von Begrenzungsleuchten die Rede, die das Fahrzeug ausschließlich im Stand kenntlich machen sollen. Während der Fahrt ist sein Betrieb nur in Verbindung mit dem Abblendlicht gestattet.

Diese Vorschriften gelten, wenn Sie selbst nachrüsten möchten

Grundsätzlich ist das Nachrüsten älterer Fahrzeuge mit einem Tagfahrlicht mit vertretbaren Aufwand möglich. Allerdings müssen sowohl bei der Funktionsweise als auch bei der Positionierung am Fahrzeug einige Vorschriften unbedingt eingehalten werden:

  • Tagfahrlichter müssen an der Front eines Fahrzeugs montiert werden.
  • Die Distanz zwischen Boden und Licht darf zwischen 25 und 150 Zentimeter betragen.
  • Übt das Tagfahrlicht zusätzlich die Funktion der Begrenzungsleuchte aus, darf der Abstand zur Außenkante des Fahrzeugs höchstens 40 Zentimeter betragen.
  • Beim Aktivieren des Abblendlichts muss das Tagfahrlicht seinen Betrieb einstellen. Es darf nicht zusammen mit Abblend- oder Fernlicht betrieben werden.

Österreich sieht das anders

Während in Deutschland und Frankreich lediglich eine Empfehlung für das Fahren mit Abblend- oder Tagfahrlicht bei Tage besteht, war es in Österreich von November 2005 bis Dezember 2007 sogar Pflicht. Allerdings haben sich in diesem Zeitraum bemerkenswerterweise die Unfallzahlen derart erhöht, dass die Pflicht bei Tag mit Licht zu fahren wieder abgeschafft wurde. Auch Kroatien hat die 2004 eingeführte Pflicht zum ganzjährigen Fahren mit Licht bei Tag 2009 wieder abgeschafft. In Kroatien wird nur noch zwischen dem letzten Sonntag im Oktober und dem letzten Sonntag im März bei Tag mit Licht gefahren.

In einem modernen Verbrennungsmotor werden enorme Kräfte freigesetzt, um uns eine zügige Fortbewegung auf der Straße zu ermöglichen. Aber nur ein Teil der Energie aus dem Kraftstoff wird in Bewegungsenergie umgewandelt. Der andere Teil wird in Wärmeenergie überführt und kann unter ungünstigen Umständen zur Überhitzung des Antriebsaggregats führen. Aus diesem Grund ist eine einwandfrei funktionierende Kühlung unerlässlich. Erfahren Sie, worauf es bei der Kühlflüssigkeit ankommt und was sie außer der Kühlung sonst noch leistet.

Erste Warnzeichen ernst nehmen

Bei einem intakten Auto ist über einen langen Zeitraum hinweg keinerlei Verlust an Kühlflüssigkeit zu beobachten. Der Aufwand zur Wartung reduziert sich auf den Wechsel der Kühlflüssigkeit im Turnus mehrerer Jahre. Allerdings kann es im Laufe eines Autolebens zu Undichtigkeiten am Kühlsystem kommen. Dann treten mehr oder weniger große Mengen an Kühlflüssigkeit aus und können das komplexe Gesamtsystem eines Automotors gefährden. Die ersten Anzeichen, bei denen Sie unbedingt die Profis aus der Autowerkstatt kontaktieren sollten, sind kleine Wasserpfützen unterhalb des Motors oder das nicht erklärbare Ansteigen der Motortemperatur über den normalen Pegel. Damit es erst gar nicht zu Komplikationen kommen kann, kontrollieren Sie am besten einmal monatlich den Kühlwasserstand während eines Tankstopps.

Kontrolle der Kühlflüssigkeit – ein Blick genügt

Die Kontrolle der Kühlflüssigkeit kann in kurzer Zeit während des Tankstopps erledigt werden. Nach dem Öffnen der Motorhaube werfen Sie einfach einen Blick auf den Ausgleichsbehälter der Kühlflüssigkeit. Er ist mit einer Minimal- und einer Maximal-Markierung versehen. Innerhalb dieser beiden Marker muss der Füllstand erkennbar sein. Geht es auf die kalte Jahreszeit zu, kontrollieren Sie den Frostschutz am besten gleich mit. An jeder Tankstelle ist für ein paar Euro eine sogenannte Mess-Spindel erhältlich. Mit ihr wird etwas Kühlflüssigkeit entnommen und auf Frostsicherheit hin untersucht. Um in unseren Breiten auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Frostschutz Temperaturen zwischen -20 und -30 Grad Celsius aushalten.

Wichtig: Kühlwasserkontrolle nur bei kaltem Motor
um seine kühlende Funktion auszuüben, transportiert die Kühlflüssigkeit die überschüssige Hitze vom Motor zum Kühler. Dabei wird sie selbst erhitzt und steht auch unter erhöhtem Druck. Aus diesem Grund kann es beim Öffnen des Ausgleichsbehälters zum Austritt sehr heißen Wasserdampfs und in der Folge zu ernsthaften Verbrennungen an den Händen oder sogar im Gesicht kommen. Öffnen Sie den Ausgleichsbehälter aus diesem Grund ausschließlich bei erkaltetem Motor. Ein guter Zeitpunkt ist morgens vor oder unmittelbar nach Fahrtantritt an der nächstgelegenen Tankstelle, wenn der Motor seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat.

Flüssigkeit, die nicht nur kühlt

Die wichtigste Aufgabe der Kühlflüssigkeit ist zweifelsfrei das Überhitzen des Motors zu verhindern. Darüber verhindert sie im Winter Schäden durch Frostsprengung bei ausgeschaltetem Motor. Sie übernimmt zudem den Korrosionsschutz im Kühler, den Kühlkanälen und der teuren Wasserpumpe. Durch ein geeignetes Mittel wird die elektrische Leitfähigkeit stabilisiert und die Absenkung des Siedepunkts und damit das unerwünschte Verdampfen verhindert. Die Ablagerung von Kalk und anderen mineralischen Stoffen wird ebenfalls verhindert.

Hinweis: Kühlflüssigkeit nicht in den Gulli
Das Kühlmittel in modernen Automotoren stellt einen Mix aus unterschiedlichen Chemikalien dar. Sollten Sie sich für einen Kühlmittelwechsel in Eigenregie entscheiden, gehört die abgelaufene Kühlflüssigkeit unter keinen Umständen in die Kanalisation. Kühlmittel wird wie Sondermüll behandelt und muss an einer dafür geeigneten Sammelstelle entsorgt werden.

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